Zunächst möchte ich eines ganz klarstellen:
Mir geht es nicht darum, mich mit meinen Weiterbildungen oder meinen Angeboten
zu bereichern. Das war nie mein Ziel und ist es auch heute nicht.

Egal, ob es sich um Kurse, Weiterbildungen oder digitale Produkte handelt,
vieles von dem, was ich anbiete, dient in erster Linie dazu, meine
entstehenden Unkosten zu decken und mir zu ermöglichen, diese Website
und meine Arbeit auch weiterhin für euch anbieten zu können.
Trotzdem
möchte ich dir erklären, warum ich für meine Weiterbildungen einen Tribut
verlange und was damit passiert.

Erfahrung hat einen Wert
Ich bin seit bald 30 Jahren im BDSM zu Hause. In dieser langen Zeit habe
ich sehr viel erlebt, gelernt, ausprobiert, hinterfragt und vor allem
mein Wissen immer wieder weiterentwickelt. Was eigentlich jeder tun sollte.

Dabei musste ich auch immer wieder erfahren, dass Wissen, Zeit und Arbeit
gerne als selbstverständlich angesehen werden. Gerade deshalb habe ich
irgendwann für mich entschieden, mein über viele Jahre aufgebautes
Fachwissen nicht mehr grundsätzlich kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Schaut man sich im Internet um, findet man zahlreiche Seminare, Workshops
und Kurse rund um das Thema BDSM. Diese Angebote sind in der Regel
ebenfalls kostenpflichtig.

Warum also sollte mein über viele Jahre entwickelte Fachwissen
grundsätzlich für jeden kostenlos sein?
Würdest du es so handhaben?

Dabei geht es mir nicht darum, einen möglichst hohen Preis zu verlangen.
Im Gegenteil: Der Tribut soll in erster Linie die tatsächlichen Kosten
abdecken, die im Rahmen meiner Weiterbildung entstehen.

Woraus setzt sich der Tribut zusammen?
Der Tribut unterscheidet sich je nach Art und Umfang der Weiterbildung
und beinhaltet unter anderem:

  • Lern- und Ausbildungsmaterialien
  • Essen, Getränke und Snacks
  • Kleidung und Toys
  • gegebenenfalls Besuch einer Erotikbar oder eines Swingerclubs

Natürlich könnte man auf einzelne Punkte verzichten.
Für mich aber gehört zu einer guten und ganzheitlichen Weiterbildung
mehr als nur theoretisches Wissen, denn oft fehlt es leider an Praktischen
wissen, bzw. Erfahrungen.
Du sollst nicht nur etwas lernen, sondern auch
etwas mit nach Hause nehmen können. Sei es in Form von Lernmaterialien,
Kleidung, Toys oder praktischen Erfahrungen.
Und genau hier möchte ich
auch mit einem Missverständnis aufräumen:

Diese Dinge sind kein zusätzlicher Gewinn für mich.
Die Materialien, Kleidung und Toys müssen gekauft werden und kosten entsprechend
Geld. Wobei Kleidung und Toys am Ende der Weiterbildung bei dir verbleiben.
Auch Essen, Getränke und andere Ausgaben entstehen tatsächlich. Man mag es kaum
glauben, ist aber bedauerlicherweise so. Mein persönlicher „Gewinn“ daran ist
höchstens die Freude daran, die passenden Dinge für eine Weiterbildung
zusammenzustellen und zu besorgen.

Warum der Tribut im Voraus bezahlt wird
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Verbindlichkeit.
Der Tribut wird im Vorfeld bezahlt, weil eine Weiterbildung für beide Seiten
eine gewisse Ernsthaftigkeit und Verbindlichkeit haben sollte.
In der
Vergangenheit habe ich mich darauf eingelassen, dass jemand seinen
Tribut beziehungsweise die vereinbarten Kosten später bezahlt.
Leider ist es dabei auch vorgekommen, dass ich am Ende auf
sämtlichen Kosten sitzen geblieben bin. War nicht schön.

Das hat mich nicht nur finanziell belastet, sondern mich teilweise auch in
Situationen gebracht, in die ich nicht noch einmal geraten möchte.
Deshalb
habe ich für mich entschieden, dass ich dieses Risiko nicht mehr eingehen
werde.
Der vorherige Tribut schafft für beide Seiten Klarheit und sorgt
dafür, dass wir uns von Anfang an auf das Wesentliche konzentrieren
können: die gemeinsame Weiterbildung.

Fast 10 Jahre Entwicklung
Was vielleicht von außen nicht sofort sichtbar ist: Meine Lern- und
Ausbildungsmaterialien sind nicht innerhalb weniger Tage entstanden.
Ich entwickle und überarbeite diese Materialien seit inzwischen rund
zehn Jahren immer wieder. Inhalte werden angepasst, ergänzt und von
mir weiterentwickelt, weil auch mein eigenes Wissen und meine
Erfahrungen ständig wachsen.

Auch die Ausbildungsrahmenpläne, die ich für meine Weiterbildungen
verwende, wirst du in dieser Form nicht einfach irgendwo im Internet
finden.
Hinzu kommen theoretische und praktische Prüfungen, die
Bestandteil meiner Weiterbildung sein können.

Das bedeutet nicht, dass ich behaupte, die einzige Möglichkeit
anzubieten, BDSM zu lernen. Aber die Kombination aus meinem über
Jahrzehnte gewachsenen Erfahrungswissen, den über Jahre
entwickelten Materialien, den strukturierten Ausbildungsplänen
sowie den theoretischen und praktischen Bestandteilen macht
meine Weiterbildungen zu etwas, das ich persönlich nicht als
gewöhnlichen „Online-Kurs“ oder als ein paar zusammengetragene
Informationen verstehe. Denn d
ahinter steckt sehr viel Zeit,
Arbeit und persönliche Erfahrung.

Eine Weiterbildung bedeutet auch gemeinsame Zeit
Meine Weiterbildungen erstrecken sich je nach Ausbildung über einen
Zeitraum von 3, 6 oder 8 Monaten und finden in der Regel jedes
zweite Wochenende statt.
Das bedeutet eine regelmäßige gemeinsame
Zeit über einen längeren Zeitraum.

Ich koche bei unseren Treffen auch für uns. Nicht, weil es zwingend
Bestandteil einer Weiterbildung sein muss, sondern weil ich glaube,
dass gemeinsames Essen eine besondere Möglichkeit bietet, miteinander
ins Gespräch zu kommen.
Gerade bei einer Weiterbildung, bei der
Vertrauen, Offenheit und persönliche Entwicklung eine wichtige
Rolle spielen, finde ich diese Momente wertvoll.
Ein gemeinsames
Essen kann eine Atmosphäre schaffen, in der man sich auch einmal
abseits von Theorie und Praxis austauschen kann.
Natürlich entstehen
auch hier Kosten und diese kann ich auf Dauer nicht alleine tragen.
Was man wohl nachvollziehen kann.

Erotikbar oder Swingerclub – dieser Teil ist optional
Ein weiterer Bestandteil kann der gemeinsame Besuch einer Erotikbar
oder eines Swingerclubs sein.
Dieser Punkt ist ausdrücklich optional.

Wenn du sagst, dass dies nichts für dich ist oder du einen solchen
Besuch nicht möchtest, ist das vollkommen in Ordnung.
In diesem Fall
wird dir der dafür vorgesehene Teil des Tributs am Ende der
Weiterbildung selbstverständlich erstattet.

Warum behalte ich diesen Anteil zunächst trotzdem ein?
Weil eine Weiterbildung über mehrere Monate läuft. Was heute vielleicht
noch nicht interessant für dich ist, kann in drei, sechs oder acht
Monaten möglicherweise anders aussehen.
Ich möchte deshalb zu Beginn
einer Weiterbildung nicht bereits Entscheidungen für die Zukunft
treffen müssen. Wenn wir diesen Punkt zunächst einplanen, können
wir die Weiterbildung entspannt beginnen und später gemeinsam
im Verlauf der Weiterbildung entscheiden, ob dieser Bestandteil
tatsächlich stattfinden soll.
Wenn nicht, bekommst du den
entsprechenden Anteil später von mir zurück.

Warum also ein Tribut?
Ich hoffe, dass durch diese Erklärung verständlicher wird, warum ich
für meine Weiterbildungen einen Tribut verlange.

Es geht mir nicht darum, mich auf Kosten anderer zu bereichern.
Es geht darum, dass hinter einer solchen Weiterbildung fast 30 Jahre
Erfahrung, rund zehn Jahre Entwicklung von Lernmaterialien, viele
Stunden Vorbereitung, regelmäßige Treffen über mehrere Monate
sowie konkrete Ausgaben stehen. Denn auch wenn viele es vergessen,
Zeit ist ebenfalls eine Ressource.

Und irgendwann muss man sich die ehrliche Frage stellen:
Was ist die eigene Arbeit, die eigene Erfahrung und die Zeit wert,
die man über viele Jahre investiert hat?

Wenn du zehn Jahre lang etwas aufbaust, immer wieder daran arbeitest,
es weiterentwickelst und deine Erfahrung an andere weitergibst,
dann steckt darin ein Wert. Deshalb
möchte ich lediglich
sicherstellen, dass meine Arbeit, meine Zeit und die tatsächlich
entstehenden Kosten berücksichtigt werden und ich diese Form der
Weiterbildung auch langfristig anbieten kann.

Der Tribut ist deshalb für mich kein Preis für Vertrauen oder Wissen.
Er ist ein fairer Ausgleich für Zeit, Arbeit, Material und die Kosten,
die tatsächlich entstehen während der Weiterbildung.

Ich hoffe nun das du nachvollziehen kannst, wieso du einen Tribut
bezahlen sollst. In diesem Sinne.