Heute ist einer dieser Tage …
Heute ist einer dieser Tage, an denen ich hier zu Hause sitze und mich frage:
Wo ist eigentlich der Sinn in dem, was ich gerade mache?
Eigentlich hatte ich einen klaren Plan. Meine neue Website soll bis zum 01.12.2026
fertig sein. Ich wollte zahlreiche Produkte veröffentlichen, neue Beiträge online
stellen und endlich wieder richtig durchstarten. Doch aktuell fällt es mir schwer,
mich dafür zu motivieren. Nicht, weil mir die Ideen fehlen. Nicht, weil ich keine
Ziele mehr habe. Sondern weil der Berg an Arbeit inzwischen einfach gewaltig
geworden ist.
1.400 Beiträge warten
Allein die bestehenden Beiträge sind eine riesige Aufgabe.
Rund 1.400 Beiträge müssen überprüft, angepasst, teilweise komplett neu geschrieben
oder umgeschrieben und anschließend programmiert werden. Dazu kommen gegebenenfalls
neue Grafiken und weitere Anpassungen. Nehmen wir einmal einen durchschnittlichen
Beitrag: Wenn ich dafür etwa 20 bis 30 Minuten benötige, ergibt sich bei 1.400
Beiträgen bereits ein enormer Zeitaufwand. Bei durchschnittlich 30 Minuten wären
das rund 700 Stunden Arbeit nur für die vorhandenen Beiträge. PS: das mache ich
alles noch neben Arztterminen Familie und wie ich hoffe ab nächstem Jahr neben
meiner neuen Arbeit.
Und damit ist es noch lange nicht getan.
Dazu kommen die Beiträge, die ich im vergangenen Jahr 2025 geschrieben habe, sowie
die Inhalte aus diesem Jahr 2026. Von den zahlreichen Produkten und den VIP-Inhalten
ganz zu schweigen. Es ist ein Berg, bei dem man irgendwann einfach das Gefühl bekommt:
Wann soll das alles fertig werden?
Seit 12 Jahren Einzelkämpfer
Seit mittlerweile 12 Jahren mache ich das hier größtenteils alleine.
In dieser Zeit gab es natürlich immer wieder Phasen, in denen es schwierig war.
Durststrecken gehören vermutlich zu jedem größeren Projekt dazu. Aber aktuell fühlt
es sich wieder ein bisschen so an wie vor einem Jahr. Damals hatte ich allerdings noch
ein konkretes Ziel vor Augen und vor allem Rückhalt. Heute bin ich seit etwa sechs
Monaten wieder alleine und arbeite jeden Tag vor mich hin. Tag für Tag.
– Beiträge bearbeiten.
– Programmieren.
– Grafiken erstellen.
– Produkte vorbereiten.
– Neue Inhalte schreiben.
– Alte Inhalte überarbeiten.
Und irgendwann fragt man sich unweigerlich: Wofür mache ich das eigentlich alles?
Wenn die Motivation einfach nicht mehr da ist
Ich glaube, genau das ist momentan mein größtes Problem.
Mir fehlt gerade die Freude an der Arbeit. Mir fehlt ein Erfolgserlebnis.
Etwas, bei dem ich sagen kann: „Ja, dafür hat sich die ganze Arbeit gelohnt.“
Stattdessen sehe ich momentan hauptsächlich die Aufgaben, die noch vor mir liegen.
Und je länger die Liste wird, desto schwieriger wird es, überhaupt anzufangen.
Manchmal kommt es mir vor, als würde ich wieder an dem Punkt stehen, an dem ich
vor einem Jahr schon einmal war: einfach keinen Bock mehr zu haben.
Nicht, weil mir das Projekt egal ist.
Ganz im Gegenteil. Vielleicht gerade deshalb, weil es mir so wichtig ist.
Und wann wird dieser Beitrag gelesen?
Das Verrückte an diesem Beitrag ist eigentlich der Zeitpunkt, an dem ihr ihn
vielleicht lesen werdet. Ich schreibe diese Zeilen heute, in einer Phase, in
der ich gerade ziemlich am Boden bin und nicht wirklich weiß, wie ich mich
selbst wieder motivieren soll.
Vielleicht sitze ich dann hier und schaue auf diese Zeilen zurück.
Vielleicht ist die neue Website dann tatsächlich online.
Vielleicht sind viele der 1.400 Beiträge überarbeitet.
Vielleicht sind neue Produkte und Inhalte veröffentlicht.
Und vielleicht werde ich dann denken: „Verdammt, ich habe es tatsächlich geschafft.“
Das wäre zumindest schön. Bis dahin heißt es wohl: einen Tag nach dem anderen.
Denn auch wenn ich das Licht am Ende des Tunnels gerade nicht sehen kann.
Vielleicht ist es trotzdem noch da.
In diesem Sinne
